Jede Einrichtung kennt das: durch Krankheit oder Urlaub der eigenen Beschäftigten entsteht plötzlich akuter Personalnotstand. Der Personalschlüssel kann plötzlich nicht mehr eingehalten werden. Ein eigener Springerpool ist zwar vorhanden, reicht aber nicht mehr aus.

Nur für den Standort Hamburg: Informationen zur Umsetzung der WBPersVO

Für diese Fälle, in denen sehr schnell einzelne Dienste mit Pflegefach- oder Assistenzkräften besetzt werden müssen, springen Menschen wie Robin Steinmetz (Bild) ein. Er steht an dieser Stelle für unser Team erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege, die beim Extra Team Pflege fest angestellt sind, aber immer wieder in verschiedenen Seniorenpflegeeinrichtungen arbeiten. Immer dort, wo sie gerade dringend gebraucht werden.

Unsere Kolleginnen und Kollegen springen ein

Unsere Beschäftigten verfügen in der Regel über Qualifikationen wie „Examinierte/r Altenpfleger/in“, „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“, „Gesundheits- und Pflegeassistent/-in (GPA)“, „Krankenpflegehelfer (KPH)“, „Pflegeassistent/in“ oder vergleichbare Qualifikationen. Im Extra Team Pflege stehen sie in einem festen, in der Regel unbefristeten, Arbeitsverhältnis. Die Arbeitsbedingungen sind tariflich geregelt. Der einzige Unterschied zu einem Arbeitsverhältnis in einer festen Einrichtung ist, dass sie sich immer wieder auf neue Situationen in wechselnden Einrichtungen einstellen müssen. Schon nach kurzer Zeit verfügen sie damit über ein hohes Maß an Berufserfahrung und tragen nicht selten zu einem guten fachlichen Austausch mit den direkt in den Einrichtungen angestellten Kolleginnen und Kollegen bei.

Extra Team Pflege bleibt Arbeitgeber

Auch während ihrer Arbeit in den Einrichtungen bleiben unsere Beschäftigten immer im Extra Team Pflege angestellt. Die vertragliche Beziehung zur Einrichtung regeln wir über sogenannte „Arbeitnehmerüberlassungsverträge“. Sie beschreiben das „Dreieck“ dieser (arbeits-) vertraglichen Beziehung zwischen Beschäftigtem, Einrichtung und dem Extra Team Pflege als Arbeitgeber. Die Kosten dieser Überlassung von Beschäftigten ergeben sich aus dem jeweiligen Stundensatz zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Einrichtungen bezahlen dabei nur die tatsächlich geleisteten Stunden, also beispielsweise keine Krankheits- oder Urlaubszeiten von Extra-Beschäftigten. Auch die Abrechnung ist transparent und einfach: Die Einrichtung bestätigt die geleisteten Einsatzzeiten und unsere Verwaltung erstellt - in der Regel wöchentlich - eine Rechnung, die per Post zugestellt wird.

Fester Wechsel in die Einrichtung möglich

Immer wieder kommt es vor, dass Einrichtungen und Beschäftigte so gut mit einander harmonieren, dass sich beide Seiten entscheiden, ein direktes Arbeitsverhältnis zu begründen. In solchen Fällen müssen unsere Beschäftigten ihren Arbeitsvertrag kündigen und können nach Ablauf der üblichen Fristen problemlos wechseln. Bei sehr kurzen Überlassungszeiten, die diesem Wechsel vorangegangen sind, also zum Beispiel nur nach wenigen Diensten, wird unter Umständen eine Gebühr für die Einrichtung fällig. Details hierzu regeln unsere Einzel- oder Rahmenverträge, die zwischen dem Extra Team Pflege und den Einrichtungen bzw. deren Trägern abgeschlossen wurden.

Wenn aus einem ‚vorübergehend‘ ein ‚fest' werden soll

Unter dem Menüpunkt „Stellen fest besetzen“ haben wir beschrieben, wie das Extra Team Pflege auch als „Personalvermittler“ für Einrichtungen tätig wird. In einem solchen Fall führen wir Bewerber und Einrichtungen zusammen und werden nicht selbst Arbeitgeber. Es gibt auch Mischformen zwischen der „vorübergehenden Überlassung“ und der „direkten Personalvermittlung“. Wir sprechen in solchen Fällen von der „vermittlungsorientieren Überlassung“. Das ist ein etwas sperriger Begriff, doch er beschreibt recht gut das Vorgehen: Wenn nämlich eine Stelle in einer Einrichtung dauerhaft fest zu besetzen ist, kann die vorübergehende Überlassung eben auch der Erprobung von neuen Beschäftigten dienen. Das Ziel ist in solchen Fällen aber der Abschluss eines eigenen Arbeitsvertrags zwischen Einrichtung und Beschäftigtem - also eben nicht die vorübergehende Besetzung. Diese Mischform aus unseren Dienstleistungen kommt regelmäßig zum Einsatz. Für Einrichtungen stellt sie einen beliebten Weg bei der Besetzung von freien Stellen dar, denn beide Seiten - Einrichtung und Beschäftige - können so zunächst ohne feste Vertragsbeziehung einander kennenlernen.

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